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Nina Ruge auf dem Office Kongress 2007 in München

Unter dem Motto "Business goes global" zeigten auf dem Office Kongress 2007 am 19. und 20. April in München erfahrene Referentinnen und Referenten anhand von zahlreichen Beispielen aus ihrer Trainings- und Beratungspraxis worauf es bei einer optimalen Chefentlastung im internationalen Umfeld ankommt, und wie Sie auch schwierige Situationen souverän meistern.

Beim Abend-Gala berichtet der TV-Star Nina Ruge ("Leute heute") über ihren persönlichen Karriereweg in einer männerdominierten Gesellschaft. Werfen Sie einmal einen Blick hinter die TV-Kulisse!

Teilnehmerstimmen vom letzten Kongress
"Dieser Office-Kongress ist eine Bereicherung - und das in jeglicher Hinsicht!"
"Tolle Referenten, tolle Kolleginnen - und jede Menge AHA-Erlebnisse!"
"In entspannter Atmosphäre lernen und viele neue Anregungen und Tipps mitnehmen!"

China: Grüne Mützen sind tabu

Perfektes Projektmanagement und reibungslose Organisation erwarten Chefs von Ihrer Sekretärin bzw. Assistentin. Der anspruchsvolle Job erhält durch die Ausweitung der Geschäfte auf internationaler Ebene neue Dimensionen. Ausgeprägtes Fingerspitzengefühl und interkulturelles Know-how sind essentiell im Umgang mit fremden Kulturen. Mehr als 80 Damen, die den Chefetagen zuarbeiten, nutzten den Office Kongress 2007 in München, um zu erfahren, wie sie ihren Chef auf internationaler Ebene unterstützen können.

Es gibt keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte. Das Angebot an Waren und Dienstleistungen übersteigt weltweit die Zahl der Kunden. Verdrängungswettbewerb ist die Folge. Ausgehend von dieser Situation empfiehlt Office-Expertin Sibylle May den Teilnehmerinnen: „Erweitern Sie Ihre interkulturelle Kompetenz“. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Ein Teil ist das Lernen von Fremdprachen. Viele Experten sehen Mandarin als Sprache der Zukunft. Thema des Kongresses waren Skills, die auf dem internationalen Parkett gefragt sind wie ‚Virtuelle Chefentlastung’ oder ‚Internationale Meetings organisieren’.

Im Workshop ‚China für Anfänger’ machte Nan Li mit den Eigenheiten der Chinesen vertraut. Um ins Geschäft zu kommen, muss zuerst eine Vertrauensbasis geschaffen werden. Delegationen chinesischer Unternehmen erwarten neben Geschenken und gemütlichem Zusammensein am Abend auch die Organisation von Besichtigungstouren. Um herauszufinden, wie die Wünsche der Gäste aussehen, empfiehlt Nan Li auf alle Fälle das Hinzuziehen eines muttersprachlichen Dolmetschers. Nur so kann sichergestellt werden, dass nichts schief läuft. Sie hat schon selbst erlebt, wie kurz vor der Vertragsunterzeichnung nach mehrmonatigen Verhandlungen der Auftrag platzte, weil ein Dolmetscher sensible Themen nicht herausgefiltert hatte. Politische und religiöse Themen sollten möglichst aussen vor bleiben.

Bei Messen und Events in China sind Giveaways sehr gefragt. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, was folgende Fallschilderung von Nan Li zeigt: Ein Unternehmen ließ Tausende von grünen Schildmützen fertigen, um diese auf einer Messe zu verteilen. Während Kugelschreiber und andere Werbegeschenke reissenden Absatz fanden, wollte die grünen Mützen kaum jemand haben. Eine Nachfrage ergab, dass in China, wenn eine Ehefrau fremd geht, gesagt wird: „Die Frau hat ihrem Mann eine grüne Mütze aufgesetzt’. Und wer outet sich schon gerne als gehörnter Ehemann? Belustigung bei Chinesischen Geschäftspartnern ernten Unternehmen, die Ihre Firmeninfos in einer Broschüre mit gelbem Cover unterbringen. Denn in ‚gelben Büchern’ verbirgt sich in China Pornoliteratur.

Kulturelle Unterschiede gibt es durchaus auch innerhalb von Europa. Schon die Verlagerung des Arbeitsplatztes nach England oder Frankreich erfordert in manchen Dingen ein Umdenken. Diese Erfahrung machte Barbara Kunert, die als Executive Assistent, das Büro dess CEO DHL Express UK & Ireland in London leitet. Sie setzt auf Networking. Der Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen ist hilfreich, um sich besser in der neuen Situation zurechtzufinden.

Gerade im internationalen Geschäft sind die Optimierung der Prozesse und eine strukturierte, effiziente Arbeitsweise wichtig. Tipps und Tricks dazu verriten Sebastian Reimer und Kathrin Kindermann vom KAIZEN Institute.

Infos im Internet:
www.euma.org, www.chinaagent.de, www.sekretariat-seminare.de, www.kaizen.de


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